Soko Köln

3. 3. 2009

In weiteren Rollen: Peter Prager (Klaus Herzog), Marita Breuer (Margarete Schmidt), Thomas Lawinky (Martin Wack), Michael Kausch (Hermann Herzog)
Kamera: David Schultz; Buch: Wolfgang Stauch; Regie: Michael Schneider

92. Das letzte Kölsch
Hermann Herzog und seinem Bruder Klaus gehört die renommierte Kölner Brauerei Frings. Während der kumpelhafte Klaus bei der Belegschaft als überaus beliebt gilt, scheint Hermanns schroffe und abweisende Art niemandem sonderlich sympathisch zu sein. So überrascht es nicht, dass die Nachricht von Hermanns plötzlichem Tod in der Belegschaft sehr gefasst aufgenommen wird. Hermann Herzog litt seit langem an Diabetes. Er starb an einer Überdosis Insulin, die er sich selbst an seinem Schreibtisch verabreicht hatte. Der Insulinstift wurde kurz vor der Tat von einem Unbekannten manipuliert und mit einer tödlichen Dosis versehen. Vieles spricht dafür, dass der Täter aus dem Umfeld der Firma stammen dürfte. Als besonders verdächtig erweist sich der Ex-Mitarbeiter Martin Wack, der Hermann nach seiner Entlassung immer wieder gedroht hatte, und der zur Tatzeit in der Nähe von Hermanns Arbeitszimmer gesehen worden ist. Wenn aber die Gerüchte stimmen, dass Hermann Herzog seinen Firmenanteil an einen holländischen Investor verkaufen wollte, dem es nur um die Markenrechte und weniger um das Personal gehen dürfte, hätten noch viele andere ein Motiv. Die SOKO stellt fest, dass alle hier irgendwie miteinander verwandt zu sein scheinen und sich gegenseitig mit Alibis zur Tatzeit versorgen. Dann endlich durchbricht jemand die Mauer des Schweigens.

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Bearbeitet an St. Markus 2009