Das Boot
Drama
2018
ZDF
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Personen: Vicky Krieps (Simone Strasser), Tom Wlaschiha (Kriminalrat Hagen Forster), Thierry Frémont (Kommissar Pierre Duval), Rick Okon (Kapitänleutnant Klaus Hoffmann), August Wittgenstein (Oberleutnant zur See Karl Tennstedt), Leonard Scheicher (Oberfunkmaat Frank Strasser), Franz Dinda (Oberleutnant Robert Ehrenberg), Stefan Konarske (Korvettenkapitän Wrangel), Lizzy Caplan (Carla Monroe), Vincent Kartheiser (Samuel Greenwood), Robert Stadlober (Hinrich Laudrup) u.a.
Schnitt: Ueli Christen, Karin Hartusch; Musik: Matthias Weber; Kamera: David Luther; Buch: Tony Saint, Johannes Betz, Lothar G. Buchheim, Stephanie Bogon; Regie: Andreas Prochaska
 
1.  3. 1. 2020
2.  4. 1. 2020
3. 5. 1. 2020
4. 6. 1. 2020

Hinweis: Die Serie wurde vom Bezahlsender Sky in Auftrag gegeben und auch gesendet, allerdings in acht Folgen mit einzelnen Episodentiteln. Das ZDF hat jeweils zwei Folgen zusammengeschnitten und als eine Episode ausgestrahlt, ohne Episodentitel. In der ZDF-Mediathek wurde die Serie in acht Folgen mit Episodentiteln dem Volk zur Verfügung gestellt.

Kritik: Sehr gut. An dieser Serie kann man sehen, dass es mehr Spaß macht, die bösen Buben zu spielen, als die guten. Wobei es zwar wirklich böse Gestalten gab, aber keine wirklich guten. Auch die positiven Figuren hatten ihre Abgründe, wie Lizzy Caplan als Carla Monroe zeigt: sie führt ihren privaten Widerstand und nimmt wenig Rücksicht auf andere; überrascht es, dass sie den Heldentod stirbt? Eine männliche Jungfrau an Bord eines U-Bootes soll Unglück bringen, und diese männliche Jungfrau vergewaltigt eine gefesselte Frau, die kurz darauf ermordet wird; der leitende Ingenieur (Franz Dinda) deckt am Ende das Verhalten seines Vorgesetzten. Tom Wlaschiha als Oberschurke spielt hinreißend den berechnenden Nazi, der eine Frau umgarnt und gleichzeitig hundert Franzosen zur Ermordung (das Fachwort für diese besondere Todesart lautet Hinrichtung) prei gibt. Marvin Linke als blonder Germane hat die judenfeindlichen Sprüche perfekt auf Lager, schon fast erschreckend gut. August Wittgenstein als 1. Offizier durfte den überzeugten Nazi-Soldaten mimen, der am Ende den Heldentod für seine Leute stirbt (ansonsten ließen Nazis eher sterben als selbst zu sterben). Und zuletzt Rick Okon als Kapitänleutnant, der gleich zu Beginn einen "Feigling", den er selbst durch seine Aussage vor ein Standgericht bringt, mit einem "Gnadenschuss" umbringt und am Ende in den USA auftaucht. Man kann es auch einfacher haben mit den ersten zwei Worten meiner Kritik: sehr gut.

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Bearbeitet am 12. Januar 2020

(C) Norbert Korfmacher