Wallenstein

26.11.1978

3. Teil
Wallensteins Werbung hat Erfolg: Schon bald kann eine ansehnliche Streitmacht ausgerüstet werden. Als Heerführer erwirbt er sich rasch Anerkennung. Sein Organisationstalent scheint genial, seine neuen Methoden der Kriegsführung setzen die gesamte militärische Welt in Erstaunen. Der Dänenkönig Christian IV., weit nach Mitteldeutschland vorgerückt, wird schließlich vom Festland verjagt. Wallenstein, der vom Kaiser das Herzogtum Mecklenburg als erbliches Eigentum zugewiesen erhält, will es wie Friedland zu einem Musterland der europäischen Landkarte machen. Ferdinand II. sieht sich wachsender Kritik der deutschen Landesfürsten ausgesetzt, vor allem der des bayerischen Kurfürsten Maximilian. Er wird beschuldigt, Wallenstein zu hoch empor gehoben zu haben. Auf dem Regensburger Kurfürstentag, 1630, verlangen die Kurfürsten kategorisch die Absetzung Wallensteins. Schon ist Gustav Adolf von Schweden, der sich selbst zum Schutzherrn und Führer des Protestantismus erkoren hat, mit einer großen Streitmacht an der Ostseeküste gelandet. Er will rasch nach Süden ziehen. Da erfährt Wallenstein, dass der Kaiser ihn aus allen seinen Ämtern entlassen hat.

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Bearbeitet am 24. April 2009