Soko Köln

15. 9. 2009

In weiteren Rollen: Annika Kuhl (Manuela Zertz), Steffen Schroeder (Thomas Vollmer), Sonsee Neu (Gabi Richter), Markus Scheumann (Martin Richter), Sabine Weithöner (Dr. Schreyer)
Kamera: David Schultz; Buch: Christoph Wortberg; Regie: Michael Schneider

101. Ein klarer Fall
Gerade als das SOKO-Team am späten Abend Karins Geburtstag feiert, betritt die junge Architektin Manuela Zertz, von Polizisten begleitet, die die Traumatisierte auf der Straße  aufgegriffen haben, das Revier. An ihrem Körper und im Gesicht finden sich deutliche Spuren von Gewalt. Es deutet vieles darauf hin, dass Manuela das Opfer einer Vergewaltigung geworden ist. Die eher kryptischen Aussagen, die Manuela dazu macht, scheinen diesen Verdacht zu bestätigen. Währenddessen meldet sich die Stewardess Gabi Richter bei der Polizei. Sie hat ihren Gatten Martin bei ihrer Heimkehr vom Flughafen tot in dessen Büro aufgefunden. Wie es aussieht, ist Martin Richter mit dem Kopf gegen eine Tischplatte gefallen. Und er hatte unmittelbar zuvor Sex mit einer Unbekannten. Die Recherchen der SOKO ergeben, dass die Vergewaltigung von Manuela Zertz und der Tod von Martin Richter eng miteinander zusammenhängen. Martin war es, der Manuela, die in seinem Architekturbüro angestellt war, nacheinem Umtrunk zu vergewaltigen versucht hat. Und sie hatte sich dagegen gewehrt. Dabei ist er mit dem Kopf auf die Tischplatte gefallen. Der Fall scheint geklärt, doch der Pathologe Dr. Kraft findet heraus, dass nicht der Sturz auf die Tischkante ursächlich für Martins Tod war, sondern ein Schlag mit einem harten Gegenstand. Könnte es sein, dass Manuela die Vergewaltigung nur vorgeschoben hat, um jemanden zu decken? Vielleicht war sie wirklich Richters Geliebte. Und damit käme Richters Geschäftspartner Thomas Vollmer ins Spiel. Vollmer ist auch zugleich Manuelas Freund. Hat er die beiden beim Liebesspiel überrascht und Richter erschlagen? Zumal er sich damit nicht nur seines Widersachers entledigt hätte, sondern auch in den Besitz lukrativer Aufträge gekommen wäre.

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Bearbeitet am Reformationstag 2009