Soko Köln

15. 12. 2015

In weiteren Rollen: Astrid Posner (Dr. Rebecca Teichmann), Jana Klinge (Dorothea Himmel), Lilly Gropper (Ina Marotzke), Annika Schilling (Henriette Illgen), David Halina (Jan Schröder), Daniel Montoya (Pablo Moreno) u.a.
Regie: Daniel Helfer; Buch: Michael Illner; Kamera: Stefan Ditner

250. Blutige Abrechnung
Anna Moreno, die Inhaberin einer Muttermilchbörse, wird mit einer Heiligenstatue erschlagen. Geht der Mord auf das Konto einer Milchdiebin? Warum musste Anna Moreno sterben? Bei der Suche nach dem Mörder stößt das SOKO-Team auf den verstörten Witwer Pablo, die verbitterte Bloggerin und Ex-Freundin Dorothea Himmel, eine raffinierte Milchdiebin und die hochmotivierte Krippenchefin Henriette Illgen. Die ehemalige Hebamme Anna und ihr Mann Pablo Moreno betreiben eine Muttermilchbörse. Das Konzept ist simpel: Stillende Mütter verkaufen ihre Milchüberschüsse. Die Milch wird sorgfältig getestet und an nichtstillende Mütter weiterverkauft. Das kleine Business läuft gut, zumal Anna weitere Einnahmen als Stillberaterin hatte. Dorothea Himmel, die als Online-Journalistin arbeitet, war früher mit Pablo Moreno liiert. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, der sich prima mit Anna verstand, was Dorothea ein Dorn im Auge war. Hat sie deshalb ihre Konkurrentin getötet? Unter Verdacht gerät auch Ina Marotzke, die in der von Henriette Illgen geleiteten Kinderkrippe arbeitet. Sie ist Kinderpflegerin, ihr Verdienst ist bescheiden - weshalb sie nebenbei als Babysitterin arbeitet. Die Kinderkrippe bietet ihrer Klientel die Möglichkeit, abgepumpte Muttermilch einzulagern, die dann zweimal am Tag verfüttert wird. Für Ina Marotzke ist es ein Leichtes, Muttermilch durch industriell vorgefertigte Babymilch zu ersetzen. Die gestohlene Milch verkaufte sie an Anna Moreno. Ist der aufgefallen, woher Ina ihre Ware bezogen hat und wollte sie zur Rede stellen? Möglicherweise aber gibt es noch jemanden, der ein starkes Motiv hätte, Anna Moreno umzubringen. So mag es ein Zufall gewesen sein, der Täter und Opfer hier zusammengebracht hat. Aber die Tat war, wie die SOKO herausfinden wird, alles andere als eine unbedachte.

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Bearbeitet am 15. Juli 2016