Die harte Schule der 50er Jahre

26. 5. 2005

2. Teil:
Seit einer Woche befinden sich 24 Schülerinnen und Schüler auf einer Zeitreise in die Fünfzigerjahre. Die Umstellung auf die Lebensweise von 1954 fällt den Schülern nicht leicht. Authentische Schuluniformen, Schulalltag und natürlich auch die Freizeitgestaltung sind eine echte Herausforderung. Die Lehrmethoden der 50er bauten noch auf ein fundiertes Grundwissen. Was heute in aufwändigen Arbeitsblättern vorgefertigt und für jeden kopiert wird, wurde damals einfach an die Tafel geschrieben. Für viele war das Abschreiben der gestellten Aufgabe der erste Lernschritt. Selbstverständlich sind auch die Bücher, Hefte und Schreibgeräte der Schüler aus den Fünfzigerjahren. Für alle die erste Erfahrung mit einem Füllfederhalter und Tintenfass. Nur ein Drittel aller Schüler, die eine höhere Schule besuchten, schaffte am Ende auch das Abitur. Neben der Leistung wurden auch moralische Werte und sittliche Reife groß geschrieben. Sind die Schüler diesem Druck gewachsen? Haben sie die Kraft, das Abenteuer weiter durchzustehen?

Bilder: Saskia rebelliert gegen den Stumpfsinn und wird bestraft. Sie wird von der Gruppe isoliert und muss sinnlose Strafarbeiten verrichten. Am Ende entschuldigt sie sich für ihr Betragen. - Die Schüler bekommen Lektionen im Tanzen. Die Knaben dürfen endlich mal ein Mädchen berühren, natürlich unter Aufsicht.

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Bearbeitet am 15. Juni 2005