Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen
Drama, Familie
ZDF

Personen: Simon Böer (Andreas Tabarius), Gerrit Klein (Lukas Tabarius), Lukas Karlsch (Thomas Tabarius), Tom Hoßbach (Johannes Tabarius), Maurizio Magno (Jakob Tabarius), Max Krauthausen (Bart Rix) und Annika Ernst (Katharina Marquardt), Tamara Rohloff (Constanze Abels), Annette Strasser (Anna Breckwoldt), Wilfried Dziallas (Willi Kockelkorn), Jochen Kolenda (Hieronymus Voigt), Rebecca Madita Hundt (Sabine Calzoni), Julia Malik (Natalie Tabarius), Julia-Maria Köhler (Christine Larsen), Katrin Heß (Lea Mommsen), Lee Rychter (Marc Wenkstern), Carin C. Tietze (Astrid Kurland), Bernhard Bettermann (Philip Glees), Irene Rindje (Putzfrau Anneliese Engel), Lilli Fichtner (Johanna) u.a.
 
1. Staffel
 
01.  02. 11. 2013 Kirchenasyl
02. 09. 11. 2013 Der verlorene Sohn
03. 16. 11. 2013 Wunder
04. 23. 11. 2013 Love-Storys
05. 30. 11. 2013 Schwerer Verlust
06. 07. 12. 2013 Beichtgeheimnis
07. 14. 12. 2013 Der Taufschein
08. 21. 12. 2013 Ein Quäntchen Trost
09. 28. 12. 2013 Gott ist tot
10. 04. 01. 2014 Vatergefühle

2. Staffel
 
11.  04. 10. 2014  Fahrerflucht
12. 11. 10. 2014 Die letzte Reise
13. 18. 10. 2014 Kommen und Gehen
14. 25. 10. 2014 Ein richtiges Kind
15. 01. 11. 2014 Soko Tabarius
16. 08. 11. 2014 Constanzes Geheimnis
17. 15. 11. 2014 Versteckte Wahrheiten
18. 22. 11. 2014 Männerherzen
19. 29. 11. 2014 Schlechte Nachrichten
20. 06. 12. 2014 Lost & Found
21. 13. 12. 2014 Schmutzige Wäsche
22. 20. 12. 2014 Auge um Auge

3. Staffel
 
23.  03. 10. 2015 Herzlich willkommen!
24. 10. 10. 2015 Zivilcourage
25. 17. 10. 2015 Entführt
26. 24. 10. 2015 Das Kreuz mit der Wahrheit
27. 31. 10. 2015 Der Wohltäter
28. 07. 11. 2015 Schwarz zu grau
29. 21. 11. 2015 Mit Dank zurück
30. 28. 11. 2015 Such(t) nach Glück
31. 05. 12. 2015 Spiel des Lebens
32. 12. 12. 2015 Die Anleitung
33. 19. 12. 2015 Ein Wink Gottes
34. 02. 01. 2016 Glaube, Liebe, Hoffnung

Inhalt: Im Mittelpunkt der neuen Serie "Herzensbrecher" stehen ein alleinerziehender Vater und seine Söhne, vom jungen Erwachsenen bis zum sechsjährigen Kind, jeder auf seine Weise mit dem Potenzial, Frauenherzen zu brechen: frech, charmant, eigensinnig, verletzlich und einfach nur süß. Lukas, der Älteste, der vor der Frage steht: weiterhin zur Familie halten und als Nesthocker gelten, oder endlich auf eigenen Beinen stehen. Thomas, genannt "Tom", der Zweitälteste, 17 Jahre alt, der kurz vor dem Abitur steht und den Weg ins Erwachsenenleben antritt. "Jo" (Johannes) ist 13 Jahre alt, steckt mitten in der Pubertät und lehnt sich als Rebell der Truppe besonders gern gegen seinen Vater und gelegentlich auch gegen seine Brüder auf. Und Jakob, der sechsjährige Sonnenschein, der darauf besteht, nicht mehr klein zu sein. Im Zentrum: Vater Andreas Tabarius (Mitte 40), der als Pfarrer eine evangelische Gemeinde in Bonn übernimmt. Sie sind eine starke Truppe und was sie eint, ist Zusammenhalt, Teamgeist, Familiensinn, Lebensfreude, beim einen oder anderen der Glaube. Aber sie alle wissen, dass etwas fehlt: Andreas' Frau ist vor zwei Jahren gestorben, und so sehr die Männer sich auch Mühe geben, ihrem Alltag und ihrer Familie gerecht zu werden, Natalie fehlt. Als Trösterin, Ansprechpartnerin, Zuhörerin, als Mutter und Geliebte. Denn Andreas, der sich trotz des Widerstands der Kirchenvorstandsvorsitzenden Brigitte Abels nach und nach den Rückhalt der Gemeinde erwirbt, braucht manchmal Unterstützung, auch wenn er nicht danach fragt. Jede Woche beschäftigt ihn eine Geschichte aus seiner Gemeinde, mal ein Vikar mit krimineller Vorgeschichte, mal ein schwangeres Mädchen, mal ein Paar in der Eheberatung. Auch seine Söhne haben ihren Alltag, ihre Freunde, ihre Haltungen, Ängste und Kämpfe. Andreas glaubt zunächst, dass er all das allein bewältigen kann. Seine neue eigenwillige Gemeindesekretärin Katharina Marquardt, die mit Kirche und Religion wenig am Hut hat, ist da anderer Meinung, und versucht auszuhelfen. Ob aus dieser Kollegialität und Freundschaft mehr wird, bleibt abzuwarten. (Text: ZDF)

Kritik: Muss ich sagen, dass ich voreingenommen bin? Ich muss, ich muss, denn diese Serie stammt aus der Werkstatt von Christian Pfannenschmidt, dem das deutsche Fernsehen solche Kracher wie "Die Girlfriends" oder "Die Albertis" verdankt. Was man mir hier kredenzt hat, empfinde ich als Zumutung. Präsentiert wird ein evangelischer Geistlicher mit vier Buben. Der Mann ist Witwer. Leider taucht seine Verflossene beständig in seinen Tagträumen auf und sitzt dann da, grinsend. Der Pastor ist natürlich ein moderner Mann, kein fundamentalistischer Christ, für den Sex vor der Ehe Sünde ist. Von dieser Sorte ist seine Gegenspielerin, Frau Abels. Beide Figuren sind einfältig und platt gezeichnet: keine Überraschung, nichts. Und dann die vier Jungs ... die beten bei Tisch, und machen lustige Dinge, albern herum ... boah, mir wird schlecht. Die Geschichten sind hohl und unglaubwürdig. Alles wirkt konstruiert, alles wirkt falsch. Ob das Fernsehen der Gegenwart so vollständig am ZDF und seinem Autoren Pfannenschmidt vorbeiläuft? Wen gedenkt das ZDF mit solch altbackenen Geschichten zu überzeugen? Dann quält lieber wieder Tiere für putzige Samstagabend-Sendungen als mir so etwas zuzumuten! (Nein, quält lieber mich als Affen und Robben ...)

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Bearbeitet am 19. Januar & 28. Dezember 2014 & 9. Januar 2016

(C) Norbert Korfmacher